Wer bremst, verliert!

Wer bremst, verliert! Und wer nicht bremst, der hat bereits verloren…

Frei nach diesem Credo machte ich mich daran mein dauerhaft existentes Problem mit der leuchtenden „Zweikreisbremskontrollleuchte“ zu beheben. Nachdem wir im Team so ziemlich alles als Fehlerursache ausgeschlossen haben habe ich im vorderen Bereich die Bremsschläuche und gezwungenermaßen aus Gründen massiven Rostansatzes einige Bremsleitungen erneuert. Zur Illustration folgen nun einige Fotos.

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Krasser Biegeradius

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Massiver Rostansatz

Wie man auf dem Bild sehen kann hat es der Vorbesitzer mit den Biegradien nicht so genau genommen  und die Leitung quasi abgeknickt, es gibt Anscheind nichts was es nicht gibt! Auch aus diesem Grund war ich froh diesen Fehler durch den Einsatz von neuen Leitungen korrigieren zu dürfen. Aufgrund dessen, dass diese Teile wohlmöglich schon 40 Jahre genau in dieser Position verharrten war ich nicht in der Lage die Schrauverbindungen selbst unter Zuhilfenahme von Hitze und WD40 zu lösen. Es blieb mir nichts anderes übrig als die Leitung durchzupetzen. War nicht schlimm, ich wollte die Leitungen so oder so erneuern.

 

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Raus mit dem Alten…

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Rein mit dem Neuen!

In weiser Vorraussicht hatte ich mir natürlich schon bei einem allseits bekannten Teilehändler einen neuen Bremsleitungssatz für rund 30€ besorgt; dass ich im Endeffekt nur einen Bruchteil der Teile brauchen würde finde ich nicht weiter schlimm. Ralf sagt meistens selbst dass man nie genug Käferteile besitzen kann. In dieser Hinsicht muss ich ihm natürlich uneingeschränkt Recht geben und wenn ich mir den Zustand der alten Schläuche anschaue war es wirklich schon höchste Eisenbahn dort etwas zu machen.

 

 

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Unklar ob es klappt!

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Kräftig drehen

Kommen wir nun zum ersten Missgeschick (es musste irgendwas schief gehen, das gehört einfach dazu). Ich setzte den Schlüssel am Bremssattel an, WD40 und Hitze hatten zuvor bereits ihren Dienst verrichtet und „raatttsscchh“, die Schraube war rund. Nach einer kräftigen Flucheinlage, 2 Beruhigungspils und einer neuen Idee machte ich mich ans Werk.

 

 

 

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Erfolgreich!

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Der Übeltäter

Meine vor einiger Zeit für viel Geld erstandenen Ausdrehwerkzeuge sollten zeigen ob sie ihr Geld wirklich Wert sind. Obwohl ich etwas skeptisch war ob ich nicht doch das Gewinde angebohrt habe kann man hier das erfolgreiche Ergebnis sehen. Immernoch günstiger als ein neuer Bremssattel.

Nach getaner Arbeit wurde alles gereinigt, zusammengebaut, die Bremse wurde entlüftet und dieser Teil des Winterfahrplans kann abgehakt werden.

 

 

P.s. Die Zweikreisbremskontrollleuchte glimmt weiter fröhlich vor sich hin…

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